Am Freitag, dem 16.05. sind Christoph und ich also am Abend nach Stockholm geflogen. Der Flug war ein Angebot für Studenten, und mit 50 € hin und zurück die deutlich billigste Alternative :)
In Stockholm hatten wir ein Zimmer im Vandrarhem (Jugendherberge) gemietet, das hat auch alles ganz prima funktioniert. Ich war eigentlich positiv überrascht, es war ausgesprochen sauber und modern, Fernsehen und Interet waren im Zimmer verfügbar...aber dafür hatten wir eh keine Zeit ;)
Wir haben uns noch am gleichen Abend mit Berit getroffen, einer Freundin von Christoph, die auch Biochemie studiert und derzeit in Stockholm ein Praktikum macht. Mit ihr sind wir dann noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben etwas gegessen.
Am nächsten Morgen haben wir in der Jugendherberge ein wunderbares Frühstück eingenommen, das in Sachen Auswahl und Qualität einem Hotel in nichts nachstand ;)
Das schienen allerdings auch schon etliche Leute mitbekommen zu haben. Die deutliche Mehrheit der im Hostel anwesenden Personen war...grauhaarig^^
Möglicherweise ist es ein neuer Trend unter der Rentnergeneration, wer weiß?
Außerdem anwesend waren natürlich die obligatorischen deutschen Touristen (nein, nicht wir^^) die sich lautstark über die Konsistenz des Früchstückseis und die Temperatur des Orangensafts beschwert haben. Und dann wundert man sich, wo die Klischees herkommen...
Nun ja, nachdem wir satt und einigermaßen munter waren, sind wir, wieder zusammen mit Berit, zunächst zum Rathaus gefahren. Da gab es geführte Touren durch das Gebäude, und da das Wetter grade sowieso eher trüb war, haben wir eben eine mitgemacht. Da drinnen findet übrigens jedes Jahr das Nobel-Dinner statt ;) Man kann in der dazugehörigen Gaststätte auch alle Gerichte bestellen, die je zu so einem Dinner serviert wurden, man muss nur eine Woche vorher bestellen und rund 100 Euro investieren ;)
Danach ging es in die Altstadt (Gamla Stan), die wirklich wunderschön ist. Stockholm ist, wie eigentlich alle schwedischen Städte, sehr sauber, alle Gebäude sind in sehr gutem Zustand. Fast die gesamte Altstadt besteht aus Renaissance-Gebäuden, und alle sind wunderbar saniert...ein traumhafter Anblick. Da Stockholm auf mehrern kleineren Inseln liegt, ist es an vielen Stellen vom Wasser geteilt, weswegen es auch das "Venedig Skandinaviens" genannt wird. Das führt dann dazu, dass man über das Wasser einen sehr schönen Blick auf die gegenüberliegenden Häuser hat. Leider hat es das Wetter nicht zugelassen, besonders tolle Fotos zu machen :(
Gegen Nachmittag sind wir dann ins Vasa-Museum gegangen. Dort wird ein 400 Jahre altes Segelschiff ausgestellt - die Vasa - welches aufgund einiger Konstruktionsfehler schon auf der Jungfernfahrt nach wenigen hundert Metern gesunken ist. Vor einigen Jahren hat man das Wrack dann gehoben und konserviert, so dass man es sich heute im Museum ansehen kann.
Das ist wirklich eine tolle Sache und ich empfehle das Museum jedem, der Stockholm besuchen will :)
Ok, soweit erst mal, jetzt müssen erst noch ein paar Fotos kommen, bevor ich über den Sonntag schreibe.
Unser Zimmer (samt Christoph):

Der schwedische Reichstag:

Altstadt:

Das Vasa-Museum von außen:

... und von innen:
1 Kommentar:
Also die Vasa sieht wirklich schön aus, auch wenn ich froh bin, dass ich nicht der SM an Bord war...;)
Vielen Dank für das Bild/ die Karte!!!
LG vom Dampfschifffestival...;)
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